25. April 2026

Was ist Vibe Coding?

Vibe Coding bezeichnet die Praxis, einer KI in natürlicher Sprache zu beschreiben, was man braucht, und die KI schreibt den Code dafuer. Der Begriff wurde von Andrej Karpathy gepraegt und beschreibt einen Workflow, bei dem Entwickler nicht mehr jede Zeile selbst tippen, sondern die KI anleiten und das Ergebnis steuern. Tools wie Cursor, Bolt.new und Claude Code sind typische Vibe-Coding-Werkzeuge.

So funktioniert Vibe Coding

Du oeffnest ein Coding-Tool, beschreibst in einem Textprompt, was gebaut werden soll, und die KI generiert den Code. Anschließend iterierst du: Du gibst Feedback, die KI passt an, du pruefst das Ergebnis. Der gesamte Ablauf ist ein Gespräch zwischen dir und der KI, kein manuelles Programmieren im klassischen Sinn.

Für Einzelentwickler und kleine Projekte funktioniert das hervorragend. Ein MVP laesst sich in Stunden statt Wochen umsetzen. Für groessere Projekte mit 20, 30 oder mehr Screens zeigen sich allerdings Schwachstellen: Jeder Prompt erzeugt eine neue visuelle Interpretation. Farben weichen ab, Abstaende sind inkonsistent, und es gibt kein übergreifendes Design-System, das alles zusammenhaelt.

Das Problem: Die Designphase fehlt

Vibe Coding hat Entwicklern ein völlig neues Werkzeug gegeben. Aber was ist mit Designern, Projektmanagern und Agenturleitern? Diese Zielgruppe hatte bisher kein Aequivalent. Wer ein Designkonzept praesentieren, vom Kunden freigeben lassen und erst danach in die Entwicklung gehen wollte, musste weiterhin in Figma oder Photoshop arbeiten.

Genau hier setzt Vibe Design an. Das Prinzip ist identisch: Du beschreibst in natürlicher Sprache, was du brauchst. Aber statt Code generiert die KI einen visuellen Entwurf. Einen fertigen, produktionsreifen UI-Screen mit Typografie, Farben, Layout und responsivem Verhalten.

Vibe Coding vs. Vibe Design

Der Unterschied liegt im Output. Vibe Coding produziert Code. Vibe Design produziert visuelle Entwürfe. Die Eingabe ist in beiden Faellen eine Beschreibung in normaler Sprache. Aber der Zweck ist ein anderer.

Vibe Design ist der Schritt vor dem Coding. Du erstellst Entwürfe, stimmst sie mit Stakeholdern ab, holst die Freigabe und gehst erst dann in die Entwicklung. Das spart nicht nur Zeit, sondern verhindert teure Korrekturschleifen später im Prozess.

Für Agenturen in Berlin, Muenchen oder Hamburg, die regelmäßig Designkonzepte an Kunden praesentieren, ist dieser Schritt unverzichtbar. Man kann den Kunden keinen generierten Code zeigen und um Feedback bitten. Man braucht einen visuellen Entwurf, den jeder versteht.

Warum Vibe Coding bei grossen Projekten an Grenzen stoesst

Das Kernproblem bei Vibe-Coding-Tools ist die Konsistenz. Jeder Screen wird unabhaengig generiert. Es gibt keinen gemeinsamen Kontext, der sicherstellt, dass alle Screens visuell zusammenpassen. Bei einem Projekt mit drei Screens faellt das kaum auf. Bei einem Projekt mit dreissig Screens wird es zum Problem.

Design Tokens loesen genau dieses Problem. Ein Design Token ist eine zentrale Definition für Farben, Schriftgroessen, Abstaende und andere visuelle Eigenschaften. Wenn du Design Tokens in einem Vibe-Design-Tool wie dMaya festlegst, haelt sich die KI auf jedem einzelnen Screen an diese Vorgaben. Das Ergebnis: visuelle Konsistenz über das gesamte Projekt hinweg.

Wie dMaya die Lücke schließt

dMaya ist eine Vibe-Design-Plattform. Du chattest mit einem KI-Agenten, der UI-Screens erstellt. Du beschreibst, was du brauchst, die KI generiert das Design, und du verfeinerst es im Gespräch. Design Tokens und eine Komponentenbibliothek sorgen dafuer, dass alle Screens visuell konsistent bleiben.

Die fertigen Entwürfe lassen sich als HTML/CSS/JS exportieren oder per MCP direkt mit Cursor und Claude Code verbinden. Kunden bekommen einen Preview-Link, über den sie die Entwürfe im Browser anschauen und Kommentare hinterlassen können. Kein Account noetig.

Entwickler hatten Cursor und Claude Code. Jetzt haben Designer und Projektmanager dMaya. Die Lücke ist geschlossen.

Der komplette Workflow: Design und Code

So sieht der Ablauf in der Praxis aus:

  1. Beschreiben was du brauchst, in dMaya. Erklaere, welchen Screen du willst, welche Zielgruppe du ansprichst und welchen Stil du dir vorstellst.
  2. Generieren lassen. Die KI erstellt einen fertigen UI-Entwurf auf Basis deiner Beschreibung.
  3. Iterieren im Gespräch. Farben anpassen, Layout ändern, Typografie verfeinern. Alles per Chat.
  4. Praesentieren via Preview-Link. Der Kunde sieht den Entwurf im Browser und gibt Feedback.
  5. Exportieren als Code. Den freigegebenen Entwurf an Cursor, Claude Code oder ein beliebiges Coding-Tool übergeben.

dMaya ersetzt nicht deinen gesamten Stack. Es ist ein spezialisiertes Werkzeug für genau einen Schritt: die Designphase. Danach nutzt du weiterhin dein bevorzugtes Coding-Tool für die Umsetzung.

Fazit

Vibe Coding war der erste Schritt. Vibe Design ist der zweite. Zusammen bilden sie einen kompletten Workflow, bei dem sowohl die Design- als auch die Entwicklungsphase von KI unterstützt werden. Die Teams, die das als Erste verstehen, werden schneller bessere Produkte liefern.

Haeufig gestellte Fragen

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